Andreas von Baudissin

Sturm

Sturm

sturm immer nur sturm
der die dunkelheit
mit seiner sense durchschneidet
blätter peitschen durch die nacht
kalter regen leckt mein gesicht
eiskristalle fressen sich durch meine augen
ich friere und suche
ein wärmendes feuer
alle türen, alle fenster sind verschlossen
mundtot versiegelt
entwurzelte menschen fliegen mir entgegen
und ich werde weitergehen
immer nur weitergehen
im sturm